Seelengespräche

Mit etwas aufgeregtem Herzklopfen veröffentliche ich nun in therapeutischer Hinsicht „mein eigenes Kind“: „Seelengespräche

Wie ist das zu verstehen?

 

Seelengespräche basieren aus der Ganzheitlichen Gestaltpsychotherapie nach Ulrike Weigert, Elementen aus der Gesprächspsychotherapie nach Rogers und der so genannten „Quantenheilung„.

Gestalttherapie ist und war seit den 1990er Jahren für mich „die therapeutische Methode“, hinter der ich nach wie vor stehe. Seit ich selbstständig in eigener Praxis für Psychotherapie arbeite, durfte ich viele Menschen in ihren Sorgen, Nöten, Problemen, Fragen, psychischen Themen usw. begleiten und unzählige auch für mich unvergessliche therapeutische Einzelsitzungen mit-erleben.

Gestalttherapie theoretisch und praxisnah innerhalb meiner Heilpraktiker-Schule weiter zu geben, gehört zu den Aufgaben, die ich liebe und nicht missen möchte.

Dennoch habe ich mich privat, beruflich und ganz persönlich in den vergangenen Jahren verändert. Diese Veränderung wurde insbesondere durch den plötzlichen Herztod meines Ehemannes Wolfgang (2007) geprägt.

Inzwischen fließt in meine gestalttherapeutische Arbeit und in diese Form der Aus- und Weiterbildung so vieles ein, das „mich ganz persönlich ausmacht“, dass ich mich nunmehr wage, diese Weiter-Entwicklung meiner Arbeit auch entsprechend zu benennen.

Gestalttherapie per se ist aus meiner Sicht eine wunderbare Form der therapeutischen Arbeit, weil sie den Menschen in seiner Entwicklung „da abholt“, wo er „im Hier und Jetzt“ gerade steht, ohne Bewertung – ohne ein therapeutisches „Besser-wissen“, sondern alleine durch eine aufrichtige, ehrliche Anteilnahme an den Themen, die Klienten sich im Laufe ihres Lebens selbst gewillt sind, zu stellen und zu hinterfragen.

In diese Form der Arbeit fließt immer mehr das ein, was ich als unglaublich intensive therapeutische Intervention „entdeckt habe“: „Seelengespräche“ basieren auf einer Form des Kontakts, die ganz oft ohne viele Worte auskommt, die sich auf das Lauschen und Mit-Fühlen konzentriert – mit der Fragestellung, welche Botschaft die Seele jetzt gerade in dem was Menschen meist als „Problem“, als „seelischen oder körperlichen Schmerz“ uvm. empfinden, in Wirklichkeit ausdrückt.

Wie „funktioniert“ ein solches „Seelengespräch“?

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass in den von uns Menschen meist als unangenehm erlebtes und als etwas, das wir Bitteschön schnellstens weg haben wollen-Problem in Wirklichkeit eine Art von „Botschaft“ steckt, mit der unsere Seele uns etwas ganz Persönliches mitteilen  möchte, etwas, das wir bisher (noch) nicht wirklich und für uns „sinnvoll verstanden haben“. Wir wollen dieses Problem einfach nicht mehr und glauben, dass es uns dann wieder besser ginge, wenn es weg wäre.

Aus der Erfahrung meiner langjährigen therapeutischen Arbeit erlebe ich immer wieder, dass das, was uns unangenehm ist, was wir „weg haben wollen“, uns nicht mehr länger plagt, wenn wir die Botschaft darin verstanden haben. Dass wir ganz oft als schmerzhaft erlebte und gespeicherte Erfahrungen zu vermeiden versuchen, mit dem Resultat, dass wir nicht das Leben führen, das uns auf Dauer wahrhaft und zutiefst befriedigt und wirklich glücklich sein lässt. Dies ist aber das „eigentliche Anliegen“ unserer innerseelischen Kraft: zu hinterfragen, wie wir selbst dazu beitragen, nicht das Leben zu führen, das wir uns „eigentlich“ wünschen würden.

Das Aufspüren dieser Kraft, das Mitgehen mit ihrem Anliegen an uns, ist so ein Geschenk an uns Menschen, dass ich immer wieder und jedes Mal neu, zutiefst berührt bin, wenn ich eine solche Begegnung des Menschen mit dem „Hilfsangebot der eigenen Seele“ mit-erleben darf.

Ergänzend arbeite ich mit Methoden aus der „Quantenheilung“, die uns zeigt, dass alleine die Tatsache, dass wir bestimmte Geschehnisse und Ereignisse „betrachten“, bereits eine „Wirkung“ einsetzen lässt. Nach dem Motto „wohin zu schaust, bewegst du dich“, macht es Sinn zu hinterfragen, wohin sich der eigene Blickwinkel und die Eigenwahrnehmung denn bewegen und wie diese Bewegung mit dem jetzt anstehenden Thema / Problem oder … in Verbindung stehen könnte?

Diese Zweijährige Aus-/Weiterbildung „Seelengespräche“ beginnt im September 2018. Da diese therapeutische Intervention nicht für jeden geeignet ist, der/die gerne therapeutisch arbeiten möchte und ich ausschließlich in kleinen Gruppen mit maximal 6 Teilnehmer-/innen arbeite, ist neben dem persönlichen Kennenlern-Gespräch auch eine Form von „Bewerbungsgespräch“ nötig, mit der Fragestellung, ob Sie die Voraussetzungen mitbringen, die für diese Form der therapeutischen Arbeit benötigt werden.

Termine (jeweils Samstag von 9.30 Uhr bis 18 Uhr und Sonntag von 9.30 Uhr bis 15 Uhr):

01./02.09.2018 (Beginn)                  

Oktober -> Urlaub

10./11.11.2018 

01./02.12.2018

12./13.01.2019

09./10.02.2019

02./03.03.2019

06./07.04.2019

18./19.05.2019

22./23.06.2019

13./14.07.2019

17./18.08.2019

14./15.09.2019

12./13.10.2019

16./17.11.2019

14./15.12.2019

11./12.01.2020

15./16.02.2020

14./15.03.2020

18./19.04.2020

16./17.05.2020

20./21.06.2020

11./12.07.2020

15./16.08.2020

12./13.09.2020 (Abschluss)

Diese Aus-/Weiterbildung ist unterteilt in in den

  • Theorie- und den
  • Praxisteil plus
  • „Intensiv“ (10 Tage)

Theorieteil: Geschichte / Ursprung / Begründer / Anwendungsmöglichkeiten sowie /-Grenzen der Gestalttherapie

In Anlehnung an das Buch „Lexikon der Gestalttherapie“ von Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa besprechen und diskutieren wir Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel:

  • Aggression
  • Bewusstsein
  • Achtsamkeit
  • Existenzialismus
  • Holismus
  • Kontaktfunktionen
  • Verantwortung
  • Scham- und Schuldgefühle 
  • uvm.

Praxisteil:

  • Wahrnehmung – Achtsamkeit – Kontakt im „Hier und Jetzt“
  • Arbeiten mit allen Sinnen
  • Abwehrmechanismen im therapeutischen Prozess
  • Therapeutische Interventionen bei kritischen Lebensereignissen /-phasen
  • Empathie ./. bei mir sein und bleiben
  • Arbeit mit „inneren Bildern“
  • Arbeit mit Träumen, Märchen, Fantasien
  • Arbeit mit dem „Inneren Kind“
  • Auseinandersetzung mit Rollen, Masken ./. dem eigenen Selbst
  • Konkrete Übungen, Körperarbeit
  • Gestalttherapeutisches Familienstellen
  • Fallbeispiele aus der psychotherapeutischen und Heilpraktiker-Praxis
  • uvm.

Dozentin:

Ulrike Weigert
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Gestalttherapeutin
Dozentin für Heilpraktiker für Psychotherapie
Gestaltpsychotherapie

 

Kosten der Ausbildung:

24 x 198 Euro oder

Gesamtzahlung 4.752 Euro

plus 180 Euro Einschreibegebühr

plus 990 Euro für 10 Tage (Intensiv) 

 

Ausbildungsort:

Die Ausbildung findet statt in einem sehr angenehmen und freundlichen Seminarraum in Salching, Eichenweg 16

Es stehen Getränke / Tee / kleine Snacks und Obst zur Verfügung.

Zeit und Seminarraum für die „Intensiv-Zeit“ werden zu Beginn dieser Aus.-/Weiterbildung mit den Teilnehmer-/innen besprochen

 

Wenn Sie sich von dieser Aus-/und Weiterbildung „Seelengespräche“ angesprochen fühlen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme

 

Ihre Ulrike Weigert